Authentic Movement

Authentic Movement

 

wurde von Mary Whitehouse, Pionierin der Tanztherapie entwickelt.

Bei Christine Robert habe ich Authentic Movement 1994 in Hamburg kennen gelernt.

Seitdem praktiziere ich es.

Ich liebe es damit zu arbeiten und es wird auch in meinen Workshops, Kursen und in der Einzeltherapie

einen Platz haben.

 

 

Wie ist der Ablauf?

Zu zweit.

A ist die sich Bewegende

B ist die Zuschauende

Während A sich bewegt, hat sie die Augen geschlossen. Sie folgt einfach, ohne etwas tun zu müssen,

ihren körperlichen Empfindungen und Bewegungsimpulsen.

B sitzt am Rand, schaut ihr zu und wird dadurch zur Zeugin. Während sie A beobachtet, achtet sie gleichzeitig darauf, was an Interpretationen und Projektionen innerlich bei ihr abläuft und hält diese zurück.

Das gibt A Sicherheit und eine Basis.

 

Während die eine sich im Außen sichtbar bewegt, bewegt sich die Beobachtende innerlich. Gleichzeitig passiert, dass sowohl die Zuschauende Zeugin des Geschehens wird, während die Bewegende, Beobachterin und Zeugin ihrer eigenen Wahrnehmungen wird.

 

Sehen und Gesehen werden.

 

Anschließend teilen sich beide abwechselnd mit, was sie bei sich selbst und der anderen erlebt und gesehen haben.

Dies geschieht in einer achtsamen und wertfreien Haltung. Dann wird gewechselt.

 

Je nach Gruppenenergie lade ich dann dazu ein, paarweise eine Schreibübung zu machen oder ein Bild zu malen.

 

Wozu ?

Authentic Movement erlaubt nichts tun zu müssen, nach innen zu spüren, zu horchen und zu schauen, dem nachzugehen, was im Moment sein möchte.

Im Nichttunmüssen können sich überraschende Momente von Berührt sein, schöpferischen Gestaltens und Gewahrwerdens öffnen.

In unseren Körperzellen sind sowohl unsere Lebensgeschichten gespeichert als auch evolutionäre Kräfte.

Authentic Movement ermöglicht einen sicheren Erforschungsraum, um dass wiederzufinden, was durch unsere Konditionierung und dem Funktionieren im Alltag ins Unbewusste abtauchen kann:

Unsere Lebenskraft.