Feedbacks


Feedbacks über 'Musikalische Hörfühlreisen'

 

A) in der Praxis

B) in einer Grundschule mit Kindern

C) im Saul Eisenberg Heim mit Schwerstpflegebedürftigen und in der 'Woge' Dementenwohnheim

 

 

A)

Michaela Landauer

Im vergangenen Jahr durfte ich mit meinem Klienten B. in den Genuss von Andras Hörfühlreisen kommen. Das ist - wie Hörfühlreisen-Erfahrene bereits wissen - schon eine Besonderheit an sich, doch in unserem Fall kommt noch hinzu, dass B. - ein junger Mann im Spektrum Autismus - ein ganz anderes er-leben seiner (Um-)Welt mitbringt. 
Im Rahmen der Hörfühlreisen durfte ich als Außenstehende beobachten, wie B. sich zunehmend darauf einlassen kann und sogar selbst aktiv wird, sich fokussiert und mit Andra in Interaktion tritt. Ein Genuss für B. und für mich, da ich B. auf diese Weise noch einmal völlig anders erleben/erfühlen durfte.

Beim erneuten Lesen dieses Textes wird mir deutlich, dass mir mit Worten nur ansatzweise die Möglichkeit gegeben ist, Andere an diesem besonderen Geschehen teilhaben zu lassen und zu vermitteln, was B. und ich bei Andra als so kostbares, Gänsehaut verursachendes Geschenk für Leib und Seele erhielten. 

Danke liebe Andra, für Dein Sein und Einfühlen, den Menschen so annehmen zu können wie er ist, Dein "Abholen" und gemeinsames Reisen auf so besondere Weise! 
Alles Liebe und beschwingtes Weiterreisen!

 

 

Dominique Guy Doppler

„Musik ist eine Reise, bei der man nie am Ziel ankommen darf.“
Andra hat mich mit auf die Reise genommen und ich bin nach wie vor unterwegs und die wunderbare, beeindruckende Erfahrung klingt weiter in mir nach.
Ich bin professioneller Schlagzeuger und meine Absicht beim Musizieren ist es mit der Musik eins zu werden,

mich von ihr leiten zu lassen und ein Teil von ihr zu werden. Die Sensation, welche ich durch Andra und ihrer Hörfühlreise erleben durfte, bringt mich diesem Wunsch näher und dafür bin ich ihr sehr dankbar!

Wirklich eins zu sein mit dem Klang und Ihn, wie nie zuvor, auch körperlich und in jeder Zelle meines Körpers zu spüren hat mich meinem Klangideal, meinem Spiel und meiner Musik nähergebracht. Ich kann dieses Gefühl benutzen um noch tiefer in die Musik einzutauchen. Dies geschieht sehr Intuitiv und das geniesse ich sehr.
Andras Musikalität und Ihre Fähigkeit Ihre Körpertambura zu spielen haben mich auch wunderbare Bilder sehen lassen. Ich habe mich an Orten wieder gefunden, welche ich aus Meditationen kenne und mich darin geborgen und
aufgehoben fühle. Ich wollte dass Sie nie mehr aufhört zu spielen und Andra hat gegen das Ende unserer Reise eine Art musikalischen Vamp gespielt und mir dadurch das Gefühl gegeben dass es nie aufhören wird und das war
unglaublich schön. Ich habe dadurch die Möglichkeit immer wieder in dieses Gefühl einzutauchen!
Ich freue mich schon riesig auf weitere Reisen!
Danke liebe Andra

 

Anja Schugardt

Zu Besuch bei meiner inneren Freiheit

 

Es war ein Erlebnis der besonderen Art - mit der Tambura auf dem Körper und Andras Stimme verschmelzen zu dürfen:

 

Jede Zelle tönt, jede Faser vibriert - ganz sanft, ganz leise und doch unaufhörlich und unüberhör- und unüberfühlbar. Bewegung… überall … so wunderbar im Fluss.

Freiheit… innere Weite… all diese Töne… all diese Facetten… ALL DAS BIN ICH!

 

Tränen der Freude. So berührt war ich … VON MIR SELBST!

 

Wann passiert das schon, dass man sich selber trifft. Ich meine, in der eigenen ganzen Grösse… der Weite des eigenen Herzenswesens … eins mit der eigenen Lebensfreude… mit all dem Feuer und all der Leidenschaft… funkensprühenden Herzens… unendliche Freude … LIEBE FÜR ALL DAS, was ist.

 

Danke, liebe Andra!!!

Du machst das möglich durch den Raum, den Du gibst.

 

 

Maria Canders

Ich durfte gestern zum dritten Mal eine Hörfühlreise mit Andra genießen. Ich kann kaum beschreiben, welch eine Wohltat es ist, in diesen Zauberklängen zu baden. Es fühlt sich an, als perlten die Töne sanft durch alle meine Zellen, belebten sie – und dann folgt die große Entspannung. Bei dieser Reise hatte ich keine Bilder (Andra dafür ein sehr schönes, dass mich nun durch meine Tage begleitet…), aber ich bin kurz eingeschlafen. Das, muss ich dazu sagen, ist für mich ein großes Novum. Zu Gelegenheiten, wo manche Leute Mühe haben, wach zu bleiben (lange Zugreisen, Meditation, Entspannungsübungen), komme ich nicht mal in die Nähe von Schlaf. Nur hier in dieser speziellen Situation, geschieht dieses vertrauensvolle Loslassen, für mich ein großes Geschenk und es wirkt nachhaltig. Herzlichen Dank, Andra.

 

Karin Ladeck

Liebe Andra, danke für all deine Behandlungen. Obwohl ich noch nie eine derartige hatte, taten die Tambura und deine Stimme/ Gesang ihre Wirkung. Fühlte mich bei dir aufgehoben und behütet. Befand mich durch die Klänge und deiner ruhigen Stimme bald in unbekannten Gegenden. Selbst in Schottland, wo ich noch nie war, war dabei.

Es war stets ruhig und friedlich. Eine wunderbare Wald-Wiesen-Seen-Landschaft mit herrlicher Musik (Gesang/ Flötenspiel/ Dudelsack). Ich lauschte stets der Musik. Man kann fast sagen, sie zog mich richtig an. Alles war sehr friedlich und hatte eine entspannende Wirkung auf mich. Einmal durfte ich dir auch im Wald begegnen, allerdings warst du eine schöne Indianerin, die durch den Wald schlenderte. Oft quietschten Enten und es plätscherte ein Bach.

Es ist fast unglaublich, aber wahr. Ich konnte endlich mal wieder ich sein, von allem abschalten. Seit Jahren kannte ich dieses Gefühl nicht mehr. Vielen Dank dafür.  Freue mich schon auf die nächste Behandlung.

 

Christina Hermany:

Für Andra, du hast mich so leise und doch in Fülle bespielt…

 

Vor einigen Tage hatte ich ein besonderes Erlebnis…

 Wie würde es sein, mich von einer Körpertambura bespielen zu lassen?

 Ich war sehr gespannt vor meiner ersten Reise…

Sanft legte Andra das schöne Instrument auf meinen Rücken. Sein Gewicht war angenehm leicht und es schmiegte sich an meinen Körper an, als wäre es ein Teil von mir.

 Die ersten Laute erklangen zuerst vorsichtig, dann anschwellend, als würden sie alle Töne enthalten und in wunderbarer Harmonie vereinen. Die Musik floss in Wellen mal leise, mal voller durch mich hindurch. Ich fühlte mich wie von frischem, klarem Wasser umspült. Nichts störte diese Reinheit.

 Irgendwo in der Ferne entstand immer wieder eine ganz eigene Melodie wie von einer Flöte gespielt. (Das seien die Obertöne erklärte Andra mir später.) In die Fülle von Tönen flocht Andra zeitweise ihre Stimme. Sie schien aus dem Ganzen zu entspringen. Es war alles verbunden. Mir war, als läge ich in einem Bach im Grünen.

 Nach einer Zeit wechselte ich die Lage und Andra legte das Instrument auf meine Vorderseite. Das erfüllte meinen Herzraum noch einmal anders.

Beides war sehr berührend. Ich konnte mich tief entspannen und genießen…

 Andra ist mit mir sehr liebevoll und wertschätzend in Kontakt gegangen, so dass es mir leicht fiel ihr zu vertrauen und mich dem Spiel hinzugeben. Ihre Gegenwart war angenehm zurückhaltend und doch ganz präsent.

 Ich danke dir, Andra, für diese schöne Erfahrung und freue mich auf ein nächstes Mal.

 

 Andrea Eick:

 "Für eine kleine Ewigkeit war ich Klang."

 "Die Grenzen der Körperlichkeit, des Wahrnehmens und Fühlens verschmolzen miteinander"

 

Ulrike Böttcher:

 .....ich hatte ein wohliges Kribbeln immer mal wieder,

 wenn Du die Tambura zum Klingen gebracht hast und

 ich Deine engelsgleiche Stimme hörte.

 

War sehr schön!

 

Sandra Huber:

 "Meine Hörfühlreise mit Andra war bezaubernd. Ich bin tatsächlich gereist. Getragen von den Klängen der Tambura und dem sanften Gesang von Andra gelang ich an einen mir unbekannten Ort. Auf meiner inneren Reise sind mir Menschen und Tiere begegnet, die für mich Botschaften hatte und ein unglaublich schönes Gefühl von Verbundenheit mit dem großen Ganzen stellte sich ein. Irgendwo zwischen Raum und Zeit, hörend und fühlend im hier gebunden und gleichzeitig frei schwebend durch meine inneren Landschaften geschah Heilung. Es war so schön, dass ich erst mal gar nicht zurück wollte... aber dann zu meiner Überraschung feststellte, dass sich durch die Reise etwas grundlegend in mir verändert hatte, das bis heute blieb.

 

So schön!

 

Vielen lieben Dank Andra, für deine wundervolles Tun!

 

Sandra Zimmerli:

Gestern konnte ich eine Bespielung durch Andra erleben und fand mich anschliessend in einer so tiefen Entspannung wieder, wie ich sie schon lange nicht mehr empfand. Es tat mir auf allen Ebenen gut. Dieser weiche und farbige Klangteppich des Instruments und die unglaublich angenehme und einfühlsame Stimme von Andra haben mich mitgenommen auf eine innere Reise, zu einem Ort der Stille und Entspanntheit in mir. Für einen Moment gab es weder Zeit noch Raum….eine Art ‚friedvolles Sein‘. Einmal hatte ich das Gefühl, meine Arme würden ca. 1m über mir schweben, leicht wie eine Feder und völlig schwerelos. Als ob Andra gespürt hat, dass etwas in mir abdriftet, wurde ihre Stimme etwas tiefer, was mich sogleich wieder erdete und mich meinen Körper wieder klarer spüren liess. Diese Hörfühlreise empfand ich als sehr heilsam für mich und ich fühle mich reich beschenkt durch dieses einzigartige Erlebnis. Herzlichen Dank, liebe Andra

 

Maren Pardall (Lehrerin):

Meine erste Begegnung mit Andra und ihrer Körpertambura hatte ich in einem äußerst ungewöhnlichen Setting. Sie stellte im Rahmen einer Konferenz an unserer Schule ihre Arbeit vor, die sie zukünftig mit ausgewählten Schülern bei uns durchführen würde. Ich meldete mich als Testperson und so fand ich mich plötzlich im Kreise meiner Kollegen und Kolleginnen auf einer Liege liegend wieder. Dann begann Andra sanft und liebevoll zu mir zu sprechen und legte die Körpertambura behutsam auf meinen Rücken. Sofort begann mein Körper, sich für diese Erfahrung zu öffnen. Zwischen der Tambura und mir entstand eine Art Umarmung. Alle Anspannung fiel von mir ab. Mit dem Erklingen der ersten Töne fühlte ich eine starke Resonanz in der Wirbelsäule, die sich durch die Klänge und Andras Gesang weitete und aufrichtete. Ich spürte sie in ihrer vollen Länge, sie war warm, hell und pulsierte. Ich sank tief in mich hinein und wusste, davon will ich mehr.

Noch Tage nach dieser ca. 10 minütigen Begegnung spürte ich deutlich meine Wirbelsäule und hatte den Eindruck, ganz in meiner Mitte zu sein.

Bereits eine Woche später fuhr ich dann zu einer Hörfühlreise zu Andra. Ich war neugierig und euphorisiert. Und irgendwo in mir hatte ich Sorge, was eine lange Sitzung in mir auslösen könnte. Ich empfinde mich häufig schwermütig und dunkel und hatte Sorge, wenn ich durch die Körpertambura tief in mein Innerstes kommen würde, dass da nichts wäre außer Schmerz und Trauer. Diesmal bespielte Andra meine Vorderseite. Ich wurde von den Klängen der Körpertambura und Andras Stimme umgeben und fand mich irgendwann außerhalb von Raum und Zeit wieder. Alles um mich herum, und auch ich, schien zu rotieren. Ich fühlte mich, als ob ich durch das Weltall schwebte, den Sternen nahe. In mir wurde es hell und heller und dann war da dieser Moment, in dem ich tief im Innern losließ und lachte. Einfach lachte. Ein Lachen, das sich über all meine Schwermütigkeit, meine Sorgen und Ängste erhob und mich erinnerte, dass es eigentlich nichts zu tun gibt. Ich mir nicht irgendetwas verdienen muss. Es keinen Grund zur Sorge gibt. Ich hatte das Gefühl, heimzukehren. Ich horchte mit all meinen Sinen, jeder Körperzelle, auf und befand mich zurück am Ursprung. Und es fühlte sich seltsam vertraut an, als würde ich endlich dahin zurückkehren, woher ich komme. Erinnerung.

 

B)

Wie Maren P. meine Arbeit mit Grundschülern erlebt hat: 

Im Rahmen des Bildungspaketes bietet Andra Hörfühlreisen an unserer Schule an. Jeder Klassenlehrer hat hierzu sechs Kinder ausgewählt, für die er sich eine Hörfühlreise wünscht. Dabei wählten wir Kinder aus, die uns den Eindruck vermitteln, mit den vielen Reizen in ihrer Umgebung und der vielen Zeit in geschlossenen Räumen überfordert zu sein. Symptome davon sind zum Beispiel auffällige Schüchternheit, leichte Ablenkbarkeit und übermäßiger Bewegungsdrang. Über sechs Wochen hinweg kommen diese Kinder dann ein Mal wöchentlich in Dreiergruppen zu Andra.

Aufgrund meines eigenen Erlebnisses mit der Hörfühlreise und meiner Tätigkeit als Lehrerin, die immer sehr am Kind und seiner Geschichte und seinem Befinden interessiert ist, fragte ich Andra, ob ich an einer dieser Kindersessions teilnehmen könnte. Und so kam es, dass ich eines Tages bei einer Sitzung mit drei Jungen unserer Schule teilnahm.

Für die Jungs war der Rahmen bereits vertraut. Mit Rührung betrachtete ich, wie sich ein Junge vertrauensvoll auf die Matte legte und Andra darum bat, seine Füße zu berühren. Die anderen beiden setzten sich gemeinsam an die Körpertambura und spielten diese im Wechsel. Der Raum war plötzlich von einer liebevollen magischen Energie erfüllt – ich finde dafür nicht die passenden Worte.

Im Verlauf der Session wurden die Positionen dann durchgetauscht und Andra bezog auch noch andere Instrumente wie zum Beispiel eine Kalimba mit ein.

Zu erfahren und beobachten gab es während dieser 20 Minuten eine Menge. Ein paar bleibende Erinnerungen möchte ich gerne schildern:

An erster Stelle erinnere ich mich an die Offenheit der Kinder, ihr Vertrauen zu Andra und auch zu mir, die ich als Gast willkommen war.

Zwei Jungen sind unter der Tambura förmlich geschmolzen – sie lagen später sogar zu zweit darunter und sind selig weggedämmert.

Der dritte Junge blühte beim Spielen der Instrumente auf und tat dies mit ungeahnter Achtsamkeit und wachem Interesse.

In diesem Rahmen zeigen sich auch manche Eigenschaften der Kinder nochmals konzentriert. So hatte einer der Jungen Schwierigkeiten, auf die Bitte des unter der Tambura liegenden Kindes, leiser zu spielen, zu reagieren. Beim späteren Wechsel reagierte er dann ebenfalls nicht. Mit dem Hinweis:“Der hat ja bei mir vorhin auch nicht reagiert.“

 

Das Setting bietet also sehr viel wie unter anderem:

Die Schüler haben eine Atempause während des Schulvormittags.

Die Kinder erweitern ihre Erfahrungen durch das Spielen von Instrumenten und das Lauschen.

Andra als Therapeutin entdeckt Denk – und Verhaltensmuster und kann dazu beitragen, diese auch für die Kinder erfahrbar zu machen.

Zudem bin ich mir sicher, dass innerlich Prozesse in Gang gesetzt werden, die den Kindern gut tun.

Ich bin hellauf begeistert und würde mir wünschen, dass eine solche Arbeit an allen Schulen installliert werden könnte. Eine Begegnung mit den Kindern auf dieser Ebene, würde das Leben in der Schulgemeinschaft ungeheuer bereichern und verändern. Weg vom Einpassen der Kinder in ein System, hin zum gerecht werden des Systems für das Kind.

 

 

Gabriela Happel & ihre Tochter (10)

Zum einen durfte ich ja die Körpertambura bei mir im Klassenraum selbst am eigenen Körper erleben, zum anderen habe ich die Behandlung an meiner Tochter miterleben dürfen.
Jedesmal wenn die Körpertambura in Schwingung gerät und die Akkorde gespielt werden, schwingt der ganze Körper mit. Es ist sehr entspannend diese Schwingungen zu empfinden und selbst, wenn das Instrument nicht auf einem liegt, so kann man die Schwingungen trotzdem fühlen. Mit der Zeit machen sich Obertöne bemerkbar, die sich anhören, als würden sie eine eigene Melodie oder gar ein mantraartiges Wortspiel wiedergeben. Meine Tochter war an dem Tag als sie zur Behandlung kam sehr angespannt und nervös, bzw. auch sehr angestrengt durch den Schulalltag zuvor. Sie lag anfänglich sehr verkrampft auf der Liege, da sie noch nicht loslassen konnte. Nach einer Weile war zu spüren wie die Schwingungen ihre Wirkung zeigten, sie schlief tief und fest ein, so entspannte sie.
Wir hatten nachher Mühe sie wieder aufzuwecken. Ich als beisitzende Mutter, war zunächst nervös, "Wie wird es wohl meinem Kind ergehen? Habe ich das richtige für sie ausgewählt?" Doch schon nach einigem Zuhören konnte ich ihre Entspannung wahrnehmen und da fühlte ich mich auch selbst durch die Musik berührt und eingewoben in die Melodie der regelmäßigen Arkkorde.
 
Liebe Andra, vielen Dank noch mal für das wunderbare Gefühl und die tiefe Entspannung.

 

 C)

Während meiner Arbeit mit Wachkomapatienten und Pflegebedürftigen hatte eine Krankenschwester bei mir   

hospitiert und ihre Beobachtungen aufgeschrieben.

 

Linda Widman hat mich im Saul Eisenberg Heim begleitet:

"In meiner Funktion als Krankenschwester, habe ich Frau Schulz mehrmals bei ihren Besuchen der Bewohner begleitet.

 

Ich konnte dabei beobachten, dass demente Menschen durch das Bespielt werden auf eine Art und Weise erreicht wurden, wie ich es vorher noch nicht erlebt hatte.

Die durch die Körpertambura erzeugten Schwingungen und die Stimme der Therapeutin haben diese Menschen exakt in dem für uns oft nicht erreichbaren "Zwischenraum", in dem sie sich befinden, "abgeholt".

An der veränderten Gestik und Mimik (z.B. Öffnen der Augen/ein leichtes Lächeln/bewegen der Hände etc.) konnte ich dann erkennen, dass ihr Interesse geweckt wurde und sich ihre Gefühlslage verändert hat.

 

Bei motorisch unruhigen Bewohnern kam es meist zu einem kurzzeitigen Innehalten der Bewegungen.

Insgesamt war während, und auch nach der Bespielung durch die Körpertambura, bei den Bewohnern eine Entspannung sowohl auf körperlicher, als auch auf emotionaler Ebene zu erkennen."

 

 

Hannelore Tröndle (94) habe ich begleiten dürfen, ihre Familie hat mir dazu geschrieben:

Als Angehörige eines Demenzerkrankten möchten wir uns bei Andra von ganzem Herzen bedanken.
Andra hat uns die letzen Monate begleitet und unterstützt in einer Art und Weise, die so liebevoll und heilsam war.
 
Dein wundervolles Instrument, Deine Stimme erreicht die Menschen, da wo wir Grenzen fühlen, Machtlosigkeit in uns spüren, eröffnest Du durch Deine so wertvolle Arbeit eine Möglichkeit, spürbar Einfluss zu gewinnen, was unser Herz erwärmt und die Seele wundersam berührt, nährt und stärkt.
Was für ein Trost für den erkrankten Menschen und auch für uns als Begleiter, in der Veränderung doch gehalten und geborgen zu sein.
Wir wünschen Dir sehr, dass auch andere Menschen den Weg zu Dir finden.
Alles, alles Liebe für Dich, liebe Andra,
Kathi Tröndle und Familie